NEWSLETTER 2/2026

VORSCHAU

Geo@aktuell 29.04.2026 – Thema: UAS & GIS

Die Veranstaltung Geo@Aktuell findet am 29. April im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München, Alexandrastraße 4 statt.
Sie widmet sich in diesem Jahr dem hochaktuellen Themenbereich Anwendungen von UAV in Kombination mit GIS. Damit schlägt der Runde Tisch GIS e.V. den Bogen zum sich in Bearbeitung befindlichen Leitfaden UAS & GIS.

Da in Deutschland eine anwendungsorientierte Übersicht zu „UAS und GIS“ nicht verfügbar ist, wird der geplante Leitfaden diese Lücke schließen, indem er die aktuellen Grundlagen kompakt erläutert, erprobte Best Practice-Anwendungen darstellt und eine Produktübersicht anbietet. Der Leitfaden und damit auch die diesjährige Geo@Aktuell wenden sich an UAS-Anwender und Interessierte, aber auch an Unternehmen und Dienstleister im UAS- und GIS-Bereich. Behörden, Kommunen und Verwaltungen werden ebenso angesprochen wie Akteure im Umwelt- und Infrastrukturmonitoring sowie im Katastrophenschutz. Technische Grundlagen, sowie rechtliche Aspekte und erprobte innovative Best Practice-Anwendungen erwarten Sie. 

Die Veranstaltung startet um 10.30 Uhr und ist kostenfrei. Seien Sie dabei!Hier geht´s zum Programm und zur Anmeldung: https://www.rundertischgis.de/veranstaltungen/geo-aktuell-2026/

kompakt
Veranstaltung Geo@aktuell
Termin 29.04.2026 von 10:30 – 13:15 Uhr
Ort Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV)
Alexandrastraße 4, 80538 München
Mehr Infos + Anmeldung 👉Hier klicken

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung am 29.04.2026

Am 29. April 2026 findet die Mitgliederversammlung des Runden Tisch GIS e.V. im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München, Alexandrastraße 4 statt. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Wir blicken zurück auf das vergangene Jahr, wollen aber auch über zukünftige Arbeiten und Maßnahmen informieren. Seien Sie als Mitglied präsent. Nehmen Sie Ihr Votum wahr – bei Verhinderung gerne durch eine Stimmrechtsübertragung. Nutzen Sie den Austausch mit den Vereinsmitgliedern und die Chance, Impulse und Akzente für die Vereinsarbeit zu setzen, denn der Runde Tisch GIS e.V. lebt vom Dialog und vom gemeinsamen Austausch.

Sie sind Mitglied im Runden Tisch GIS e.V.? Dann ist Ihnen die Einladung fristgerecht inklusive Tagesordnung bereits per eMail zugesandt worden.

Agenda und Anmeldung zur Mitgliederversammlung (oder Stimmrechtsübertragung): https://www.rundertischgis.de/veranstaltungen/mitgliederversammlung-2026/

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Veranstaltung Mitgliederversammlung
Termin 29.04.2026 von 14:00 – 17:15 Uhr
Ort Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV)
Alexandrastraße 4, 80538 München
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23. Internationales 3D-Forum 2026 in Lindau – Innovationen erleben, Zukunft gestalten

Am 19. und 20. Mai 2026 wird Lindau erneut zum Treffpunkt der 3D-Community. Das Internationale 3D-Forum – zum 23. Mal durchgeführt von der Stadt Lindau und dem Runden Tisch GIS. e.V. – lädt ins Kongresszentrum Inselhalle ein. Freuen Sie sich auf zwei inspirierende Tage voller Innovation, Austausch und praxisnaher Einblicke in die neuesten Entwicklungen der 3D-Technologien.

Das erwartet Sie vor Ort:

  • Digitale Zwillinge für Stadt, Infrastruktur und Verkehr
  • 3D-Stadtmodelle und Virtuelle Welten
  • KI-gestützte Geo-Datenanalyse und Mobile Mapping
  • Praxisnahe Integration von BIM, GIS und Geodaten
  • Workshops zu aktuellen Themen wie Satellitendaten, Geo-KI und CityGML

Das 3D-Forum steht seit über zwei Jahrzehnten für hochwertigen Wissenstransfer und interdisziplinären Austausch. Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie kommen hier zusammen, um voneinander zu lernen, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam die Zukunft der Geodaten- und 3D-Technologien zu gestalten.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über aktuelle Trends zu informieren, frische Impulse für Ihre Projekte mitzunehmen und Ihr berufliches Netzwerk gezielt zu erweitern.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig anmelden und sich Ihren Platz zu sichern. Wir freuen uns darauf, Sie in Lindau begrüßen zu dürfen!

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Veranstaltung 3D-Forum Lindau
Termin 19./20.05.2026
Ort Inselhalle in Lindau/Bodensee
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Save the Date: Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring am 12./13.10.2026

Das Augsburger GIS-Forum richtet sich an GIS-Fachkräfte, Interessierte sowie Studierende, die mehr über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen im Bereich Geoinformationssysteme erfahren möchten. Im Fokus des diesjährigen Forums stehen Umweltmonitoring und Wassermanagement sowie der Einsatz von Drohnen zur Erfassung und Analyse von Geodaten. 

Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Praxisbeispielen und innovativen GIS-Anwendungen. Der Besuch bietet die Möglichkeit, neue Technologien und Methoden im Umgang mit Geodaten kennenzulernen und sich mit Experten und anderen Interessierten auszutauschen.

Für Studierende ist das Forum eine ideale Gelegenheit, Einblicke in aktuelle GIS-Entwicklungen zu gewinnen und direkt mit Ausstellern sowie Fachkräfte in Kontakt zu treten. So können wertvolle Netzwerke entstehen und Perspektiven für Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg entdeckt werden.

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Veranstaltung Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring
Termin 12./13.10.2026
Ort Augsburg, IHK Schwaben
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Unsere kommenden Veranstaltungen in 2026 auf einen Blick

29.04.2026
Geo@aktuell
München
29.04.2026
Mitgliederversammlung
München
19./20.05.2026
3D-Forum Lindau 2026
Lindau
12./13.10.2026
Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring
Augsburg
10.11.2026
Kommunales GIS-Forum

Neu-Ulm

 

 

Der Leitfaden „Geodäsie und BIM“ Version 5.1 (2026) – Werden Sie Ko-Autor!

Der große und ungebremste Erfolg des Leitfadens „Geodäsie und BIM“ basiert wesentlich auf den Beiträgen der Berufskolleginnen und -kollegen in der Praxis – auf Ihrer Mitwirkung! Mit Downloadzahlen im fünfstelligen Bereich sowie weit über 1000 Google-Treffern besitzt er heute eine beachtliche Reichweite und ist als Nachschlagewerk für Fachleute etabliert.

Auch in diesem Jahr erfährt der gemeinsam von DVW und Runder Tisch GIS publizierte Leitfaden eine umfangreiche Auffrischung. Nachdem in der aktuellen Fassung vor allem die Grundlagenkapitel Geodäsie und BIM überarbeitet und erweitert wurden, fokussiert die kommende Version 5.1 (2026) vor allem auf neue und spannende Praxisberichte sowie digitale Inhalte zu Projekten rund um das Thema Geodäsie und BIM.

Haben Sie im Zusammenhang mit Ihrer praktischen Arbeit in der Geodäsie und Geoinformatik bereits Erfahrungen mit der BIM-Methode gesammelt? Dann teilen Sie Ihr Wissen und werden Sie Ko-Autor des Leitfadens „Geodäsie und BIM“ Version 5.1 (2026). Sie verhelfen damit nicht nur Unternehmen, Behörden und Nachwuchskräften unserer Branche fit für die Arbeit in BIM-Projekten zu werden, sondern zeigen zugleich potenziellen Auftraggebern oder Geschäftspartnern, dass Sie es bereits heute umsetzen können!

Gesucht werden Praxisberichte konkreter Projekte von Unternehmen und Behörden (max. 3 Seiten), Durchführungsanleitungen zur Umsetzung geodätischer Aufgaben in BIM (max. 5 Seiten) sowie Software- und Dienstleistungsempfehlungen von Herstellern bzw. Dienstleistern an der Schnittstelle zwischen Geodäsie/Geoinformatik und BIM (1 Seite). Nutzen Sie darüber hinaus die Reichweite des Leitfadens in Form einer individuellen Werbeanzeige im A4- oder A5-Format und machen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Kompetenzen und Leistungen noch sichtbarer.

Die überarbeitete Version 5.1 wird zur INTERGEO 2026 in München präsentiert und im Anschluss wie gewohnt als frei zugängliches PDF-Dokument zum Download oder als Print-on-Demand bereitstehen. Bitte teilen Sie uns bis zum 30.04.2026 mit, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen oder Verwaltung einen Beitrag und/oder Werbeanzeige im neuen Leitfaden platzieren möchten. Ihre Interessensbekundung richten Sie bitte via E-Mail an leitfaden@fh-erfurt.de. Im Anschluss steht Ihnen ausreichend Zeit (Ende Juni) für die Erstellung des Beitrages zur Verfügung.

Ihr Redaktionsteam,

Prof. Dr. Robert Kaden, Prof. Dr. Jörg Blankenbach, Prof. Dr. Christian Clemen, Dr. Andreas Donaubauer, Prof. Dr. Dirk Eling, Prof. Dr. Alexander Beetz, Dr. Ralf Becker, Dipl.-Ing. Björn Semler

RÜCKSCHAU

Rückblick Münchner GI-Runde am 19./20.03.2026


Bei frühlingshaftem Wetter fand am 19. und 20. März 2026 die vom Runden Tisch GIS e.V. veranstaltete Münchner GI-Runde an der Technischen Universität München (TUM) statt. Ein Konferenzformat mit anspruchsvollen Inhalten aus dem namensgebenden Geoinformatik-Umfeld – wissenschaftlich fundiert und praxisnah vermittelt. Der Teilnehmerkreis der zweitägigen Konferenz reichte von Wissenschaftlern über Unternehmensvertretern bis zu Verwaltungsexperten aus der Geo-IT-Branche. Dementsprechend stand der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden im Mittelpunkt der vom Runden Tisch GIS organisierten Veranstaltung.

Die Vorträge und Inhalte aus der Geo-IT-Welt boten den rund 150 Teilnehmern der GI-Runde spannende Ein- und Ausblicke. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Thomas H. Kolbe, Hausherr und Vorstandsvorsitzender des Runden Tisch GIS. Er begrüßte die Teilnehmer, stellte die aktuellen Aktivitäten des Vereins vor und leitete zum Eröffnungsredner Prof. Busam von der TU München, Lehrstuhl für Photogrammetrie und Fernerkundung mit seinem Keynote-Vortrag „Im Dialog mit 3D-Welten: Interaktives Simulieren mit KI“ über.

Es folgten wissenschaftlich orientierte Vorträge zu den Schwerpunktthemen Generative Geo-KI für die bebaute Umwelt, 3D-Punktwolken, Neue Methoden zur Interaktion mit Geoinformation / Extended Reality und Gaussian Splatting. Themen mit mehr Praxisbezug wurden in den Praxisforen Technologische Entwicklungen für Digitale Zwillinge Mobilität, BIM & GIS und Geo-KI präsentiert. Bei allen Themen stand, laut Prof. Thomas H. Kolbe, der Mix aus akademisch und allgemein verständlichen Inhalten im Mittelpunkt der Münchner GI-Runde.

Ergänzt wurde die Geoinformatik-Runde auch 2026 durch die Beiträge der Kandidaten für die Förderpreise Geoinformatik (siehe hierzu Artikel in diesem Newsletter) und durch das Innovationsforum, in dem vorwiegend die Aussteller neue, oft KI-unterstützte Produkte und Anwendungsbeispiele präsentierten. Dementsprechend haben viele Besucherinnen und Besucher die Chance genutzt, sich an den Ständen ausführlicher zu informieren.

Die im Anschluss durchgeführte Umfrage bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bestätigte, dass die Veranstaltung sehr geschätzt wird und der Mix aus wissenschaftlichen Vorträgen und praxisorientierten Anwendungen in Breite und Tiefe für alle Beteiligten einen wertvollen Mehrwert darstellt.

Und auch der Termin der GI-Runde für 2027 steht schon: 17./18.03.2027. Gerne vormerken!

 

Förderpreise Geoinformatik 2026 verliehen

Ein Highlight der Münchner GI-Runde war auch in diesem Jahr die Verleihung der Förderpreise Geoinformatik für die beste Dissertation und Masterarbeit. Dem Aufruf, ihre Abschlussarbeiten einzureichen, sind 14 Personen gefolgt. Die Fachjury bestehend aus Prof. Dr. Jörg Blankenbach, Prof. Dr. Jukka Krisp, Prof. Dr. Patrick Ole Noack und Prof. Pascal Neis unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Bill hat dann sieben Kandidatinnen und Kandidaten in die engere Wahl genommen. Während die Jury sich nach Begutachtung der Gesamtarbeiten für die Preisträger (je 1 x Master und 1 x Promotion) entschieden hat, hatte das Publikum unmittelbar nach den Vorträgen die Möglichkeit zur Wahl der besten Dissertations- und Masterarbeitspräsentation.

Die Preisverleihungen für die beste Masterarbeit und die beste Dissertation fand dann anlässlich der Abendveranstaltung im Augustiner Stammhaus statt. Den Förderpreis für die beste Masterarbeit erhielt Jeffrey Limnardy. Er schrieb seine Arbeit an der TU München mit dem Thema „Automated Classification of IoT Sensors and Registration in Urban Data Catalogs“. Den Publikumspreis für die beste Masterarbeit konnte Elina Scheiring von der ETH Zürich mit ihrer Arbeit „Maschinelles Lernen zur Erkennung von Intention und Unsicherheiten während der Navigation in Innenräumen“ für sich verbuchen. Den Preis für die beste Dissertation erhielt Dr. Nina Wiedemann für ihre Arbeit mit dem Thema „Spatio–temporal effects in GeoAI: From predictability to evaluation“, die an der ETH Zürich entstand. Dr. Christof Beil konnte mit seinem Vortrag „Detaillierte Straßenraummodellierung im Kontext semantischer 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle“ das Publikum überzeugen und erhielt den Publikumspreis für Dissertationen.

Herzlichen Glückwunsch!

Für den Förderpreis Geoinformatik 2027 können bereits wieder Arbeiten bei der Geschäftsstelle des Runden Tisch GIS e.V. eingereicht werden.

Infos sind verfügbar unter: https://www.rundertischgis.de/nachwuchsfoerderung/foerderpreis/

AUS DER LEHRE

Empowering Citizen Spatial Analysis: Utilizing Large Language Models with 3D GIS Datasets for Sustainable Smart City Development

Masterarbeit von Moemi Nakano, Chair of Geoinformatics, TUM School of Engineering and Design, Technical University of Munich

In sustainable smart city development, Urban Digital Twins (UDTs) provide valuable insights into various aspects of urban environment. However, in such interdisciplinary projects where various stakeholders are involved, non-GIS experts might face technical challenges interacting with UDTs due to its complexity. This research developed an LLM agent framework capable of querying complex static city models stored in 3DCityDB and dynamic sensor observations through the FROST server with tool calling, ReAct reasoning framework, and system prompt. During the development process, although the three core components remained consistent, multiple iterations of tool architectures and system prompt designs were explored to enhance the interpretability of retrieved results and to provide precise, task-oriented instructions. Furthermore, an output parser was introduced to exert greater control over agent behavior, which substantially improved overall system performance.

The framework was implemented and evaluated across four LLMs: Qwen2.5, Qwen2.5-Coder, Qwen3-Coder, and Gemma2, using 40 questions at varying difficulty levels. Results showed that Qwen2.5 achieved the highest accuracy, while Gemma2 underperformed, particularly on complex reasoning tasks. The evaluation also revealed persistent challenges, including hallucination, prompt overload, and difficulties with multi-step geospatial reasoning. By combining the output parser and prompt engineering strategies, the framework improved reliability but highlighted the need for adaptive prompting and retrieval-augmented methods to mitigate limitations. The findings demonstrated the feasibility of LLM-assisted spatial analysis for urban sustainability while underscoring the technical and methodological advances required for real-world adoption.

Link zur Arbeit:  ⬇️  https://mediatum.ub.tum.de/node?id=1840697

AUS DEM MITGLIEDERBEREICH

BINaRi | Biodiversitätsindikatoren für Nachhaltigkeitsreporting

Die Auswirkungen des Klimawandels werden global zunehmend spürbar. Gleichzeitig verpasst die Weltgemeinschaft die gesteckten Ziele. Ein Mittel, um Fortschritte zu erreichen, ist Unternehmen stärker in die Verantwortung zu nehmen. Die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung ist hierfür ein wichtiger Baustein. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU rückt insbesondere das Thema Biodiversität und Ökosysteme (Standard ESRS E4) in den Fokus tausender Unternehmen. Doch für viele Betriebe stellt die Erhebung belastbarer, standortbezogener Umweltdaten eine enorme Hürde dar. Hier setzt die Geo Engine GmbH aus Marburg an, um die Lücke zwischen regulatorischer Pflicht und technischer Machbarkeit zu schließen.

Das Team, eine Ausgründung aus der Arbeitsgruppe Datenbanksysteme der Universität Marburg, blickt auf über zehn Jahre Expertise im Aufbau von Geo-Infrastrukturen zurück. Kernstück ihrer Arbeit ist die Cloud-ready Analyse-Plattform Geo Engine, die als Open-Source-Software speziell zur Prozessierung von Geodaten-Zeitreihen konzipiert wurde.

Aktuell entwickelt das Unternehmen den Biodiversity Indicator Service (BioIS). Im Rahmen des Projekts Biodiversitätsindikatoren

für Nachhaltigkeitsreporting (BINaRi), das durch das hessische push\!-Stipendium gefördert wird, nutzt der Dienst automatisierte Satellitendaten-Pipelines, um geeignete Indikatoren für den ESRS E4 bereitzustellen. Dabei kommen KI-Modelle zum Einsatz, die das Team in früheren Projekten entwickelt hat.

Die verwendeten Workflows sind transparent dokumentiert und erlauben es Unternehmen, diese für Audits zu verwenden. Die Bereitstellung der Kennzahlen erfolgt dabei flexibel über ein benutzerfreundliches Web-Dashboard oder via API zur direkten Integration in bestehende ESG-Softwarelösungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://biois.app.geoengine.io.
Bei Fragen steht die Geo Engine GmbH gerne zur Verfügung: www.geoengine.de.

 

Effiziente Vermessung aus der Luft – Drohnenbefliegung an der K1804

Als Spezialist für Bildmessflüge mit Flugzeug und Drohne durfte die geoplana Ing. GmbH ein interessantes Drohnenprojekt an der K1804 begleiten. Wir wollten wissen: Wie präzise und wirtschaftlich ist eine Drohnenbefliegung für die Bauabrechnung im Vergleich zur bisherigen klassischen Vermessung.

Das Projekt: Für einen regionalen Bauunternehmer führten wir eine Drohnenbefliegung im Rahmen einer Sanierungsmaßnahme durch. Der erfasste Streckenabschnitt erstreckte sich vom Ortsausgang Kirchenkirnberg bis zum Abzweig Hornberg – insgesamt rund 1,5 Kilometer Länge bei einer Fahrbahnbreite von etwa fünf Metern. Zum Einsatz kam unsere DJI Mavic 3E mit RTK-Modul, das eine besonders hohe Positionsgenauigkeit ermöglicht. Das Projekt zeigte deutlich, welches Potenzial moderne Drohnentechnologie in Bezug auf Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit in der Bau- und Vermessungspraxis bietet.

Datenerfassung: Für die Datenerfassung benötigten wir nur rund 1,5 Stunden Flugzeit. Aufgrund der Sichtweitenbegrenzung wurden drei Aufstiegspunkte entlang der Strecke eingerichtet. Geflogen wurde in etwa 50 Metern Höhe, wodurch eine Bildauflösung von rund 2 cm pro Pixel erreicht werden konnte. Insgesamt entstanden etwa 270 Einzelaufnahmen. Im Vergleich dazu hätte eine klassische Vermessung für denselben Abschnitt etwa ein bis zwei Werktage benötigt. Besonders im bewaldeten Bereich erwies sich der Einsatz der Drohne als vorteilhaft, da so stabile Korrekturdaten empfangen werden konnten – ein Plus gegenüber GPS-basierten Vermessungen vom Boden aus.

 

Datenverarbeitung und Ergebnisse: Die Auswertung der Daten erfolgte mit der Photogrammetrie-Software 3Dsurvey. Als Ergebnis erhielten wir eine hochdichte Punktwolke mit mehr als 78 Millionen Punkten. Trotz fehlender Passpunkte lag die Genauigkeit im Bereich weniger Zentimeter, was die Leistungsfähigkeit des Systems nochmals eindrucksvoll unterstreicht.

Begleitung von Anfang bis Ende: Wir begleiteten das Projekt von der Antragstellung für die Befliegung über Flugplanung und Durchführung bis hin zur Auswertung der Daten. Das Beispiel verdeutlicht, wie effizient,

 präzise und wirtschaftlich Drohnentechnologie heute in der Vermessung und Baudokumentation eingesetzt werden kann.

Bei Fragen steht die geoplana Ingenieurgesellschaft mbH für Photogrammetrie, Bildmessflug, Vermessung gerne zur Verfügung: www.geoplana.de | eMail: geoplana@geoplana.de

 

360°-Panoramabilder direkt im 3D-Stadtmodell sehen, messen & bewerten

Wie lassen sich Straßenräume dokumentieren und bewerten, ohne für jede Fragestellung vor Ort sein zu müssen? Mit VC Panorama, der neuen Ebene in der 3D-Webkarte VC Map von Virtual City Systems. Sie ergänzt die bestehenden 2D-, 3D- und Schrägluftbild-Ebenen um 360°-Straßenraumansichten – direkt im digitalen Stadtmodell.

Der entscheidende Vorteil gegenüber klassischen 360°-Lösungen: die nahtlose Integration der Panoramen mit dem 3D-Stadtmodell, der 2D-Ansicht und den Schrägluftbildern in einem gemeinsamen Viewer. So stehen alle relevanten Geodaten in einem System zur Verfügung und lassen sich direkt im räumlichen Zusammenhang nutzen. Wenn zusätzlich Tiefeninformationen aus Punktwolken vorliegen, können auf Grundlage georeferenzierter 3D-Koordinaten Messungen direkt im Panoramabild durchgeführt werden.

In der VC Map werden die Aufnahmestandorte entlang der Befahrungsstrecken verortet und browserbasiert angezeigt. Panoramaansicht und Karte sind synchron, sodass der Standort jederzeit im räumlichen Zusammenhang sichtbar bleibt. Für weitergehende Auswertungen können Geodaten im Panoramabild eingeblendet und verschiedene Befahrungszeitpunkte miteinander verglichen werden, etwa um Veränderungen vor, während oder nach Maßnahmen zu dokumentieren.

VC Panorama richtet sich an Kommunen, Planungsbüros und Infrastrukturbetreiber, die Straßenräume dokumentieren, analysieren oder planerisch bewerten.

Der Nutzen im Alltag? Weniger Vor-Ort-Termine, schnellere Abstimmungen und bessere Entscheidungsgrundlagen. Viele Fragestellungen lassen sich bereits vorab digital klären, etwa zur Vorbereitung von Planungsrunden oder Ausschreibungen. Das schafft eine gemeinsame Datengrundlage und beschleunigt Entscheidungen.

Der Betrieb ist wahlweise im eigenen IT-Umfeld oder über das SaaS-Angebot VC View möglich.

Neugierig geworden? Virtual City Systems zeigt Ihnen VC Panorama gern anhand konkreter Anwendungsszenarien.

Bei Fragen steht die virtualcitysystems GmbH gerne zur Verfügung: www.vc.systems

 

Webinar 22.04.2026 | Digitaler Zwilling Wiesbaden: Nutzung, Wirkung, Perspektiven

Erleben Sie am 22.04.2026 von 11:00-12:00 Uhr im Webinar mit der Landeshauptstadt Wiesbaden, wie ihr Digitaler Zwilling Mehrwerte für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit schafft. Spannende Themen, wie Wärmeplanung, Mobilität oder auch die Einbindung externer Daten und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit stehen auf dem Programm. Sie erfahren, wie Wiesbaden den Weg zum eigenen Digitalen Zwilling gegangen ist, wie die Umsetzung organisiert wurde und welche nächsten Entwicklungsschritte anstehen. Wir zeigen das Zusammenspiel der Technologie von VC Publisher, VC

 

Map und VC Database und wie sie in der Praxis zusammenspielen. Das Webinar ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Link zur Anmeldung: https://register.gotowebinar.com/register/635752370885852766

 

Mobile Forstverwaltung: Digitale Prozesse direkt im Revier

Die Digitalisierung der Forstverwaltung ist ein zentraler Hebel, um steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit, Waldschutz und effiziente Ressourcennutzung gerecht zu werden. Gemeinsam mit der Landesforstanstalt Mecklenburg-Vorpommern hat con terra eine zukunftsweisende Lösung zur mobilen Unterstützung forstlicher Arbeitsprozesse realisiert.

Ausgangspunkt waren gewachsene IT-Strukturen und analoge Abläufe mit Medienbrüchen. Der Wechsel zwischen Büro und Revier führte zu Doppelerfassungen und fehleranfälligen Prozessen. Gleichzeitig mussten Forstämter mit begrenzten Ressourcen ein breites Aufgabenspektrum effizient bewältigen.

Mit der mobilen Forstverwaltung wurde ein durchgängiger digitaler Workflow geschaffen. Herzstück ist eine Android-basierte Anwendung auf Reviertablets. Fachmodule wie Waldinformationssystem, elektronisches Waldschutzmeldewesen (eWSM) und jagdliche Anwendungen greifen auf eine gemeinsame Datenbasis zu.

GIS-Funktionalitäten ermöglichen die direkte Erfassung und Verarbeitung von Geodaten im Gelände. Schadflächen werden unmittelbar dokumentiert, wodurch Nacharbeiten entfallen. Das steigert Effizienz sowie Datenqualität und -aktualität deutlich.

Technologisch basiert die Lösung auf einer leistungsfähigen Geodateninfrastruktur, die neben ArcGIS Enterprise und map.apps auch FME für die Integration und Transformation von Daten umfasst. Die modulare Architektur erlaubt eine flexible Erweiterung und schafft die Grundlage für zukünftige Fachanwendungen.

Das Projekt zeigt, wie mobile GIS-Technologien Verwaltungsprozesse nachhaltig transformieren können – praxisnah, skalierbar und übertragbar auf weitere öffentliche Aufgabenbereiche.

Weiterführende Informationen:

www.wald-mv.de
www.conterra.de/forstverwaltung_mv

Bei Fragen steht die conterra GmbH mit Martin Stöcker gerne zur Verfügung: Tel: 0251 59689300 | m.stoecker@conterra.de).

 

GeoIT Days 2026 – mit GeoAI zu tragfähigen Entscheidungen

KI entscheidet zunehmend darüber, wie zukunftsfähig Organisationen aufgestellt sind – und damit auch darüber, wie fundiert und wirksam Entscheidungen getroffen werden.

Die GeoIT Days 2026 zeigen, wie genau das in der Praxis gelingt – von der Strategie bis zur Umsetzung. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: Manager:innen auf Praktiker:innen, Wirtschaft auf Verwaltung, Forschung auf Anwendung.

So wird aus technologischem Potential echte Entscheidungsstärke.

Konkret bedeutet das:

  • Impulse: Keynotes von Dr. Markus Richter (BMDS) und Prof. Dr. Antonio Krüger (DFKI) – mit Perspektiven aus Politik, Forschung und Anwendung.
  • Praxis: Einblicke, wie Organisationen wie Deutsche Bahn, TenneT, RAG, die Autobahn GmbH des Bundes, ITZBund, IT.NRW, GeoSN, die Stadt Essen, Schwarz Digits und Deutsche Telekom GeoAI bereits einsetzen.
  • Austausch: Vernetzen Sie sich mit Entscheider:innen, Expert:innen und Anwender:innen – und erweitern Sie gezielt Ihr Netzwerk.
  • Vertiefung: Workshops zu ArcGIS, FME sowie ein GeoAI Discovery Workshop.

Detailierte Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter: https://www.geoitdays.de