NEWSLETTER 3/2026

VORSCHAU

Einladung zum Frühstücksgespräch „Geodaten für eine bessere Mobilität“ am 18.6.

Sie sind herzlich eingeladen, am 18. Juni 2026 von 8:00–9:00 Uhr beim Frühstücksgespräch „Geodaten für eine bessere Mobilität“ online mit dabei zu sein. Im Rahmen der Reihe „Frühstücksgespräche mit dem Runden Tisch GIS e.V.“ richtet sich der Blick dieses Mal auf Potenziale von Geodaten für eine bessere Mobilität.

Das sind die Themen und unsere Gäste:

„Digitale Stadt- und Mobilitätsplanung mit dem Open-Source-WebGIS GOAT“, Elias Pajares Plan4Better GmbH / Co-Founder und CEO

Zwei Anwendungsfälle für Datenerfassung und Planung mit ArcGIS

  • „Planungstool – Anschluss erreichen Hackathon“, Annamarie Bramsiepe, ESRI Deutschland
  • „Sondernutzungsregelungen für E-Tretroller-Anbieter“, Lukas Ries, VRN

 Ziel des Frühstücksgesprächs ist es, einen praxisnahen Austausch und Wissenstransfer zu schaffen und darüberhinausgehende Bedarfe im Kontext von Geodaten und Mobilität zu erkennen und zu entwickeln.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie Ihre Teilnahme am Frühstückgespräch an unter: https://www.rundertischgis.de/veranstaltungen/fruehstuecksgespraech-7-2/

 

 

Ankündigung Praxis-Workshop des Runden Tisch GIS e.V. am 15.7.
„Hands-on lokale KI: Der Einsteigerworkshop für GIS-Anwender“

Der Runde Tisch GIS e. V. lädt zu einem Praxisworkshop ein, in dem der Nutzen von lokaler Künstlicher Intelligenz (KI) für GIS-Anwendungen praxisnah vermittelt wird. Der Einsteigerworkshop richtet sich an GIS-Anwender:innen aus Kommunen und kommunennahen Unternehmen, die ohne Programmier- oder KI-Vorkenntnisse einen fundierten Einstieg in die Welt lokaler KI-Systeme erhalten möchten.

Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Grundlagen lokaler KI kennen, setzen offene KI-Modelle in virtuellen Umgebungen selbst auf und wenden diese praktisch an. Darüber hinaus wird gezeigt, wie lokale KI-Systeme durch zusätzliche Werkzeuge und Funktionen – etwa mittels MCP, Function Calling oder RAG – erweitert werden können und wie sich diese Ansätze mit offener GIS-Software wie QGIS kombinieren lassen.

Da die Teilnehmenden während des Workshops intensiv selbst mit lokalen KI-Systemen arbeiten und individuell betreut werden, ist die Teilnehmerzahl auf 15 Personen begrenzt.

Die Teilnehmenden sind am Ende des Praxisworkshops in der Lage:

  1. … die grundsätzliche Funktionsweise und die Voraussetzungen lokaler KI-Systeme zu verstehen.
  2. … verschiedene Mechanismen zur Erweiterung der Fähigkeiten von LLMs (z.B. MCP / function calling / RAG) zu kennen und zu verstehen.
  3. … verschiedene offene KI-Modelle zu kennen, lokal (in virtuellen Umgebungen) aufzusetzen, und zu Nutzen.
  4. … lokale KI-Systeme mit Hilfe von MCP / function calling um zusätzliche Fähigkeiten bzw. Funktionen zu erweitern.
  5. … zu verstehen, wie lokale KI-Systeme in Verbindung mit offener GIS-Software (QGIS) genutzt werden können.

Termin: am 15. Juli 2026 (10:00-17:30 Uhr) in München

Ort: München, TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik, Raum: -1112

Kosten: 590 € (Mitglieder des Runden Tisch erhalten 10% Ermäßigung)

Referent:innen:

M.Sc. Thomas Fröch, TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik
M.Sc. Khaoula Kanna, TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik
M.Sc. Marija Knezevic TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik
M.Sc. Felix Olbrich, TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik
Die Referent:innen haben bereits im letzten Jahr die KI-Stammtische des Runden Tisch mit großem Erfolg durchgeführt.

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lokaler Geo-KI! > https://www.rundertischgis.de/veranstaltungen/praxisworkshophandsonlokaleki/

kompakt
Veranstaltung Praxis-Workshop: „Hands-on lokale KI: Der Einsteigerworkshop für GIS-Anwender“
Termin 15.7.2026 von 10:00 – 17:30 Uhr
Ort München, TUM, Lehrstuhl für Geoinformatik Raum: -1112
Mehr Infos + Anmeldung 👉Hier klicken

 

Kommunales GIS-Forum 2026 am 10. November in Neu-Ulm – werden Sie Aussteller!

Das Kommunale GIS-Forum ist einer der wichtigsten Treffpunkte für Fach- und Führungskräfte aus dem kommunalen Geoinformationswesen und steht für praxisnahen Austausch auf hohem fachlichem Niveau. In diesem Jahr wird es für Aussteller erstmals möglich sein, sich im großzügigen Foyer des Edwin-Scharff-Hauses in Neu-Ulm dem interessierten Fachpublikum des Kommunalen GIS-Forums zu präsentieren.

Die Anmeldung für Firmen und Behörden ist ab sofort möglich. Für Mitglieder des Runden Tisch GIS e.V. gelten Sonderkonditionen. Die Standplatzwahl ist frei. Die Vergabe der Ausstellungsstände erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Anmeldeschluss für Firmen- und Behördenaussteller ist der 23. Oktober 2026. Veranstaltungsort ist das Edwin-Scharff-Haus, Silcherstr. 40, 89231 Neu-Ulm.

Alle Informationen finden Sie hier: https://www.rundertischgis.de/wp-content/uploads/2026/05/KGIS2026_Ausstellung_Anmeldung.pdf

Bei Fragen und Interesse bitte melden bei info@rundertischgis.de.

 

Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring am 12./13.10.2026 – das Programm steht!

Am 12. und 13. Oktober 2026 bringt das Augsburger GIS‑Forum in der IHK Schwaben aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungen im GIS‑gestützten Umweltmonitoring zusammen.

Der erste Tag widmet sich dem Thema Wassermanagement und zeigt, wie Geodaten zur Analyse, Bewertung und Prognose von Klimafolgen eingesetzt werden können – von historischen Ansätzen wie dem Augsburger Wassermanagement‑System bis hin zu digitalen Zwillingen, datenbasierten Modellen und Lösungen für Hochwasservorsorge und urbane Resilienz.

Am zweiten Tag stehen Satelliten‑ und Drohnendaten im Fokus. Praxisbeispiele aus Umweltmonitoring, Infrastrukturüberwachung und Landwirtschaft verdeutlichen, wie Fernerkundung, UAV‑Einsatz und KI‑gestützte Analysen aktuelle Herausforderungen unterstützen können.

Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Expertinnen und Experten aus Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft und erweitern Sie Ihr Netzwerk.

Jetzt anmelden und 10 % Frühbucherrabatt bis 18. September sichern!
Hier geht´s zur Anmeldung: https://www.gi-geoinformatik.de/augsburger-gis-forum-fuer-umweltmonitoring/

kompakt
Veranstaltung Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring
Termin 12./13.10.2026
Ort Augsburg, IHK Schwaben
Mehr Infos + Anmeldung 👉Hier klicken

 

 

Unsere kommenden Veranstaltungen in 2026 und 2027 auf einen Blick

2026
12./13.10.2026
Augsburger GIS-Forum für Umweltmonitoring
Augsburg
10.11.2026
Kommunales GIS-Forum
Neu-Ulm
2027
17./18.03.2027 Münchner GI-Runde
*SAVE THE DATE!*
München
21.04.2027 Geo@aktuell
*SAVE THE DATE!*
München
21.04.2027 Mitgliederversammlung
*SAVE THE DATE!*
München
11./12.05.2027 24. Internationales 3D-Forum Lindau 2027
*SAVE THE DATE!*
Lindau

 

 

Der Leitfaden „Geodäsie und BIM“ Version 5.1 (2026) – Werden Sie Ko-Autor!
Frist zur Mitwirkung endet am 19.06.2026

Der große und ungebremste Erfolg des Leitfadens „Geodäsie und BIM“ basiert wesentlich auf den Beiträgen der Berufskolleginnen und -kollegen in der Praxis – auf Ihrer Mitwirkung! Mit Downloadzahlen im fünfstelligen Bereich sowie weit über 1000 Google-Treffern besitzt er heute eine beachtliche Reichweite und ist als Nachschlagewerk für Fachleute etabliert.

Auch in diesem Jahr erfährt der gemeinsam von DVW und Runder Tisch GIS publizierte Leitfaden eine umfangreiche Auffrischung. Nachdem in der aktuellen Fassung vor allem die Grundlagenkapitel Geodäsie und BIM überarbeitet und erweitert wurden, fokussiert die kommende Version 5.1 (2026) vor allem auf neue und spannende Praxisberichte sowie digitale Inhalte zu Projekten rund um das Thema Geodäsie und BIM.

Haben Sie im Zusammenhang mit Ihrer praktischen Arbeit in der Geodäsie und Geoinformatik bereits Erfahrungen mit der BIM-Methode gesammelt? Dann teilen Sie Ihr Wissen und werden Sie Ko-Autor des Leitfadens „Geodäsie und BIM“ Version 5.1 (2026). Sie verhelfen damit nicht nur Unternehmen, Behörden und Nachwuchskräften unserer Branche fit für die Arbeit in BIM-Projekten zu werden, sondern zeigen zugleich potenziellen Auftraggebern oder Geschäftspartnern, dass Sie es bereits heute umsetzen können!

Gesucht werden Praxisberichte konkreter Projekte von Unternehmen und Behörden (max. 3 Seiten), Durchführungsanleitungen zur Umsetzung geodätischer Aufgaben in BIM (max. 5 Seiten) sowie Software- und Dienstleistungsempfehlungen von Herstellern bzw. Dienstleistern an der Schnittstelle zwischen Geodäsie/Geoinformatik und BIM (1 Seite). Nutzen Sie darüber hinaus die Reichweite des Leitfadens in Form einer individuellen Werbeanzeige im A4- oder A5-Format und machen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Kompetenzen und Leistungen noch sichtbarer.

Die überarbeitete Version 5.1 wird zur INTERGEO 2026 in München präsentiert und im Anschluss wie gewohnt als frei zugängliches PDF-Dokument zum Download oder als Print-on-Demand bereitstehen. Bitte teilen Sie uns bis zum 19.06.2026 mit, ob Sie bzw. Ihr Unternehmen oder Verwaltung einen Beitrag und/oder Werbeanzeige im neuen Leitfaden platzieren möchten. Ihre Interessensbekundung richten Sie bitte via E-Mail an leitfaden@fh-erfurt.de. Im Anschluss steht Ihnen ausreichend Zeit (Ende Juni) für die Erstellung des Beitrages zur Verfügung.

Ihr Redaktionsteam,

Prof. Dr. Robert Kaden, Prof. Dr. Jörg Blankenbach, Prof. Dr. Christian Clemen, Dr. Andreas Donaubauer, Prof. Dr. Dirk Eling, Prof. Dr. Alexander Beetz, Dr. Ralf Becker, Dipl.-Ing. Björn Semler

 

Aufruf zur Mitwirkung an der DIN SPEC-Reihe „Digitale Systeme in der Wasserwirtschaft“

Die digitale Transformation stellt die Wasserwirtschaft vor die gleichen Herausforderungen wie andere Handlungsfelder oder die Kommunen.

Um der Entstehung von digitalen Silos entgegenzuwirken, gilt es, technische Themen wie Interoperabilität zwischen den Systemen mit Hilfe von einheitlichen Definitionen, Datenformaten, Datenplattformen usw. untereinander durchgängig und interoperabel zu machen und diese gleichzeitig in einem „System von Ökosystemen“ mitzudenken.

Durch die im Juli startende DIN Standardreihe 91647-x „Digitale Systeme in der Wasserwirtschaft – Management, Referenzarchitektur und Digitale Zwillinge des Wasserökosystems“ soll diese Fehlstelle behoben werden. Interessierte Experten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Bei Interesse wenden Sie sich direkt an Robert Blümel (DIN e.V.) robert.bluemel@din.de oder Joachim Schonowski joachim.schonowski@swhl.de.

Weiterführende Infos zu den 3 Teilen der Standardreihe finden Sie auf der Homepage des DIN e.V. unter Geschäftspläne (https://www.din.de/de/forschung-und-innovation/din-spec/alle-geschaeftsplaene).

RÜCKSCHAU

Geo@Aktuell: Großer Zuspruch für den Leitfaden „UAS & GIS“

Am 29. April 2026 fand im Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in München die Veranstaltung Geo@Aktuell des Runden Tisch GIS e. V. statt. Unter dem Leitthema „Leitfaden UAS & GIS – Rechtliche Aspekte, Technologie und Anwendung“ versammelten sich mehr als 60 Teilnehmende, die den Fachvorträgen mit großem Interesse folgten. Die Veranstaltung gab erste Ausblicke auf den in Vorbereitung befindlich Leitfaden. 

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Runden Tisch GIS e. V., Prof. Thomas H. Kolbe, und den Grußworten des stellvertretenden Leiters des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, Oliver Schrempel, führte Christiane Salbach als Moderatorin durch das Programm. Bereits zu Beginn wurde deutlich, wie hoch der Bedarf an klaren Leitlinien im Bereich unbemannter Flugsysteme (UAS) in Kombination mit Geoinformationssystemen ist.

Dr. Klaus Brand beleuchtete die Motivation und Anforderungen an einen solchen Leitfaden und legte damit den inhaltlichen Grundstein der Veranstaltung. Einen zentralen Beitrag lieferte Dr. Oliver Heinrich mit einem fundierten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb von UAS. Im Anschluss gab Dr. Michael Cramer Einblicke in die technischen Grundlagen der Sensorik und Georeferenzierung, die für die Qualität und Verlässlichkeit geobasierter Daten entscheidend sind.

Wie komplex die Erstellung eines Leitfadens ist, zeigte Aylin Wörle anhand des Entwicklungsprozesses – von der ersten Idee bis zur fertigen Ausarbeitung. Dabei wurden insbesondere organisatorische Herausforderungen und inhaltliche Abstimmungen deutlich.

Nach der Pause standen praxisnahe Anwendungsbeispiele im Fokus: Eckhart Matthäus präsentierte Herausforderungen bei der Datenerhebung für kommunale Hochwasserrisikoprojekte, während Florian Bernhard die Oktoberfestbefliegung zur Risikoanalyse vorstellte – ein besonders anschauliches Beispiel für den Einsatz von UAS im urbanen Raum. Den Abschluss bildete Prof. Jörg Schaller mit Einblicken in das Forschungsprojekt „KONFORMUS“ zu autonomen Transportflügen.

Die durchweg hohe Aufmerksamkeit der Teilnehmer und die lebhaften Diskussionen im Anschluss an die Vorträge unterstrichen die Relevanz des Themas. Beim abschließenden Mittagsimbiss bot sich zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch und Networking.

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass der Bedarf an Orientierung und Wissenstransfer im Bereich UAS & GIS weiterhin groß ist – ein Anliegen, dem der geplante Leitfaden gerecht werden soll.

Bitte schon mal vormerken: die nächste Geo@Aktuell findet am 21.04.2027 in München statt.

 

 

Erfolgreiche Mitgliederversammlung

Im Anschluss an die Geo@Aktuell fand am 29.04.2026 im LDBV die ordentliche Mitgliederversammlung des Runden Tisch GIS e.V. statt, bei der wichtige Weichen für die kommenden Jahre gestellt wurden.

  • Ein besonderer Moment war die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Dr. Gabriele Aumann – in Anerkennung ihres langjährigen und prägenden Engagements als Geschäftsführerin.
  • Dr. Klaus Brand und Wolfgang Bauer wurden für weitere zwei Jahre in den Vorstand wiedergewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder stehen turnusgemäß erst 2027 zur Wahl.
  • Die Mitglieder entlasteten den Vorstand für das Geschäftsjahr 2025 und würdigten damit die geleistete Arbeit.

Der Verein dankt allen Beteiligten für ihr Vertrauen und seine Unterstützung und blickt mit Zuversicht auf die weitere gemeinsame Entwicklung des Netzwerks.

 

3D-Forum Lindau – Die große Bühne für 3D-Daten und KI

In der einzigartigen Atmosphäre der Inselhalle Lindau drehte sich beim 23. Internationalen 3D-Forum alles um Digitale Zwillinge, 3D-Stadtmodelle, KI-gestützte Geo-Datenanalyse, Lokale KI sowie deren Integration in BIM, GIS und Geo-Daten in der Praxis.

Mit inspirierenden Vorträgen am ersten Veranstaltungstag und praxisnahen Workshops am zweiten Tag bot das Forum erneut eine hervorragende Plattform für Wissenstransfer, Innovation und den interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Anwender:innen.

Die Bandbreite der Themen zeigte eindrucksvoll die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Geoinformationstechnologien:

Den Auftakt machte Prof. Dr. Thomas H. Kolbe (Technische Universität München) mit seinem Eröffnungsvortrag
„KI und 3D-Stadtmodelle“ und gab Einblicke in das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und digitalen Stadtmodellen.

Markus Becker (Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH) verdeutlichte in seinem Beitrag „Eine Straße für alle – wie der digitale Zwilling den Straßenausbau in Andernach zum Konsens führte“, wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, komplexe technische Sachverhalte verständlich zu vermitteln, Beteiligungsprozesse zu unterstützen und durch eine lösungsorientierte Zusammenarbeit Vertrauen zu schaffen.
Einen Blick über die klassische Anwendungsfelder hinaus eröffnete Dr. Christoph Steffen (Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg) mit seinem Vortrag „Virtuelle Archäologie – 3D-Computermodelle archäologischer Denkmale“, der das Potenzial von 3D-Technologien in benachbarten Disziplinen eindrucksvoll aufzeigte.

Die Stadt Lindau als Veranstalter und der Runde Tisch GIS e.V. als Mitveranstalter freuen sich, dass in diesem Jahr mehr als 220 Teilnehmer:innen, über 30 Aussteller und knapp 100 Gäste bei der Abendveranstaltung im Segelclub Lindau begrüßt werden konnten. Gerade der Abend im Segelclub bot wieder beste Gelegenheiten zum Netzwerken, für spannende Gespräche und neue Kontakte in der Geo-Community.

Die Inselhalle Lindau ist auch im nächsten Jahr wieder Treffpunkt der 3D-Geo-Community. Vom 11.-12. Mai 2027 findet das 24. Internationales 3D-Forum Lindau statt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Bodensee!

AUS DEM MITGLIEDERBEREICH

DiKomAll: Inklusives Geo-UX für digitale Beteiligung

Wie können digitale Kartenanwendungen so gestaltet werden, dass auch Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sie sicher und verständlich nutzen können? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Forschungsprojekt „DiKomAll“ der Hochschule Bochum gemeinsam mit con terra.

Im Mittelpunkt stand die Evaluation der Web-GIS-Plattform KomMonitor. Ziel war es, Nutzungshürden zu identifizieren und Lösungen für eine barrierearme digitale Beteiligung zu entwickeln. Denn klassische GIS-Anwendungen arbeiten oft mit komplexen Werkzeugen, zahlreichen Layern und unterschiedlichen Zuständen – für viele Nutzende eine erhebliche Herausforderung.

Das Spatial UX Team von con terra entwickelte gemeinsam mit der Zielgruppe Konzepte für verständlichere und zugänglichere Kartenanwendungen. In moderierten Sessions wurden konkrete Nutzungssituationen analysiert und Anforderungen direkt aus der Praxis aufgenommen. Im Fokus standen einfache Sprache, reduzierte Reize und eine intuitive Bedienung.

Auf Basis der Erkenntnisse entstanden Personas, User Stories und UX-Leitplanken für kognitiv entlastende Kartenanwendungen. Daraus entwickelte con terra ein Konzept mit klarer visueller Hierarchie, großen Bedienelementen und verständlichen Labels statt abstrakter Icons. Ergänzt wurde dies durch geführte Einstiegsszenarien, begrenzte Zoomstufen sowie leicht nachvollziehbare Orientierungshilfen.

Ein klickbarer Prototyp machte die Ergebnisse frühzeitig testbar und schuf die Grundlage für die Weiterentwicklung von KomMonitor. Das Projekt zeigt, wie inklusives Geo-UX digitale Beteiligungsprozesse zugänglicher gestalten und mehr Menschen die Teilhabe an kommunalen Planungsprozessen ermöglichen kann.

Weiterführende Informationen zum Projekt unter: www.conterra.de/dikomall

 

Max Wild GmbH: Gemeinsam zum intelligenten Wassernetz für Deutschland

Die Anforderungen an die Wasserversorgung steigen: Netze werden komplexer, Daten umfangreicher, Reaktionszeiten kürzer. Auf Basis der Technologien von Esri unterstützen wir Stadtwerke und Kommunen dabei, ihr Wassernetz schrittweise digital und intelligent zu managen.

Mit ArcGIS Pro und einem angepassten Datenmodell lassen sich bestehende Infrastrukturdaten – von Hydranten über Schieber bis hin zu Reduzierungen – in ein vernetztes System übertragen. So wird ein transparentes Lebenszyklus-Management in ArcGIS Enterprise möglich. Im Ereignisfall kann z.B. eine Rohrbruchverfolgung automatisiert und in kurzer Zeit durchgeführt werden, um Schäden zu begrenzen und Anwohner frühzeitig zu informieren.

Die Ausgangslage: Das standardmäßig verfügbare Esri-Datenmodell ist auf das US-amerikanische Wassersystem ausgerichtet. Für deutsche Netzbetreiber fehlten wichtige Bauteile wie D-Kugel oder Hausanschlusstrommel, passende Verbindungsregeln sowie deutsche Bezeichnungen – die Modellierung musste häufig von Grund auf neu erfolgen.

Im Rahmen eines Projekts für die Gemeinde Berkheim haben wir gemeinsam mit dem Kunden ein deutsches Wassernetz-Template entwickelt, das sich an den Anforderungen der hiesigen Wasserwirtschaft orientiert und in weitere Projekte übertragbar ist.

Das Template umfasst:

  • vordefinierte Schachtstrukturen und Verbindungsregeln (z. B. korrekte Verbindung von D-Kugel, Hausanschlusstrommel, Hausanschlussleitungen und Hydrant),
  • einen erweiterten, deutschen Bauteilkatalog in Form und Sprache,

Dieses Template ist eine Grundlage, die wir gemeinsam mit Ihnen an Ihre örtlichen Gegebenheiten und Prozesse anpassen. Wir unterstützen Sie bei der Modellierung Ihres Netzes, der Integration vorhandener Daten, der Anpassung von Regeln sowie bei Schulung und Begleitung Ihres Teams.

Wenn Sie Ihr Wassernetz weiter digitalisieren möchten, zeigen wir Ihnen gerne, wie wir Template und Dienstleistungen auf Ihre Anforderungen ausrichten können.

 

Cloud-first-Strategie für die Verwaltung: Mainz implementiert vollständig cloudbasierte GDI mit VertiGIS und Esri

Relaunch schafft leistungsstarke, sichere und skalierbare Plattform für Bürgerservices und Verwaltung

Die Landeshauptstadt Mainz und der Eigenbetrieb Kommunale Datenzentrale setzen beim Relaunch ihrer Geodateninfrastruktur (GDI) auf VertiGIS und Esri Deutschland. Ziel ist der Aufbau einer modernen, cloudbasierten und sicherheitszertifizierten SaaS-Plattform, die aktuelle Anforderungen und zukünftige Entwicklungen optimal unterstützt.

Die technische Basis bildet ArcGIS Online von Esri, das seit vielen Jahren als verlässlicher Standard für moderne digitale Verwaltungsinfrastrukturen etabliert ist. VertiGIS Studio, VertiGIS FM sowie weitere Komponenten der VertiGIS Neo Technologievision ermöglichen den durchgängigen Betrieb in der Cloud. Sie erweitern die ArcGIS-Plattform zielgerichtet um praxisnahe Funktionen für Verwaltungen, beispielsweise für Kartenanwendungen, Fachlösungen oder Infrastrukturmanagement. Die gesamte Architektur erfüllt hohe Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz und Compliance und ist so ausgelegt, dass sie langfristig skalierbar und zukunftssicher bleibt.

Mit der neuen GDI schafft Mainz eine zentrale, leistungsfähige Plattform für bürgernahe Services und verwaltungsinterne WebGIS-Auskunftssysteme. Gleichzeitig werden zentrale Herausforderungen adressiert, die für moderne kommunale IT-Infrastrukturen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zu den Vorteilen der cloudbasierten GDI zählen die hohe Verfügbarkeit und Betriebsstabilität durch konsequente Cloud-Ausrichtung. Außerdem werden im Projekt die historisch gewachsene und komplexe Systemlandschaft in Mainz aus verschiedenen SaaS- und Managed Service Komponenten in einer konsistenten Gesamtlösung zusammengeführt.

Die neue GDI ermöglicht eine flexible Umsetzung unterschiedlichster Fachapplikationen zur Vereinfachung der täglichen Arbeit. Durch den Einsatz moderner Low-Code- und No-Code-Technologien können Anwendungen effizient konfiguriert und bei Bedarf gezielt erweitert angepasst werden. Gleichzeitig sorgt eine klare Daten- und Systemarchitektur für Transparenz, einfache Pflege und Zukunftssicherheit.

 

 

 

 

 

 

Last Minute zum Webinar am 17.6. 11-12 Uhr: Wie Arnsberg Starkregen, Solar und Windkraft realistisch einschätzt

Mittwoch, 17. Juni 2026, 11–12 Uhr

Wie lassen sich komplexe Klima- und Planungsthemen so bewerten, dass sie nachvollziehbar und entscheidungsrelevant werden? Die Stadt Arnsberg zeigt, wie ihr Urbaner Digitaler Zwilling genau dafür eingesetzt wird. Im Fokus stehen konkrete Anwendungen wie Starkregen- und Hochwassersimulationen, Solarpotenzialanalysen und die Visualisierung von Windkraftanlagen im räumlichen Kontext.

Sie erfahren, warum genau diese Anwendungsfälle priorisiert wurden, welche fachlichen Fragestellungen dahinterstehen und welchen Mehrwert sie für Planung und Kommunikation bieten. Ergänzend wird eingeordnet, wie Daten, Analyse und Visualisierung zusammenspielen – und welche Rolle die Technologien VC Publisher, VC Map, VC Planner und VC Solar dabei in der Praxis einnehmen.

Das Webinar ist kostenfrei. Virtual City Systems freut sich auf Ihre Teilnahme.

Link zur Anmeldung https://attendee.gotowebinar.com/register/3055311272106829658

 

IT-Sicherheit und Basis-Absicherung für Geobasisdaten
Neues Whitepaper der VertiGIS zeigt Handlungsansätze für resilienten IT-Betrieb auf

Wachsende Anforderungen an Informationssicherheit stellen Vermessungs- und Katasterverwaltungen vor neue technische und organisatorische Herausforderungen. Mit Blick auf NIS2, KRITIS und BSI-Grundschutz beleuchtet ein aktuelles Whitepaper der VertiGIS die Bedeutung sicherer Betriebsmodelle und zeigt praxisnah auf, wie öffentliche Verwaltungen diesen Anforderungen strukturiert kostenorientiert begegnen können.

Neben einer Einordnung der regulatorischen Rahmenbedingungen werden konkrete Handlungsansätze sowie die Rolle moderner, cloudbasierter Infrastrukturen – insbesondere im Kontext der VertiGIS LM Cloud – für einen resilienten und zukunftsfähigen IT-Betrieb aufgezeigt.

Das vollständige Whitepaper ist kostenlos verfügbar: https://www.vertigis.com/de/vertigis_blog/it-sicherheit-und-basis-absicherung-fuer-geobasisdaten/

 

Standortanalyse für Bushaltestellen in Hamburg mit dem WebGIS GOAT

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg (LSBG) steht vor der Aufgabe, rund 2.400 Bushaltestellen systematisch auf Barrierefreiheit umzurüsten. Die dafür benötigte automatisierte, standardisierte Nutzwertanalyse wird auf Basis des WebGIS GOAT enwickelt.

Die Priorisierung und der barrierefreie Umbau von rund 2.400 Haltepunkten stellen eine immense planerische und logistische Herausforderung dar. Angesichts begrenzter Ressourcen ist es entscheidend, die Maßnahmen dort zu starten, wo sie die größte Wirkung entfalten – sowohl in puncto Barrierefreiheit als auch Wirtschaftlichkeit. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) verfolgt hierfür einen konsequent digitalen und seriellen Planungsansatz, um Effizienz und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Kernherausforderung ist die Vielzahl an Einzelstandorten und deren komplexe Bewertungskriterien – von der räumlichen Einbindung in das Stadtgefüge, über Barrierefreiheit bis hin zur Soziodemographie. Nur ein stark automatisierter, datengetriebener und ganzheitlicher Ansatz kann diese Komplexität beherrschbar machen.

Hier setzt Plan4Better an: Eine webbasierte Lösung zur Clusterbildung priorisierter Standorte, die alle relevanten Daten integriert (u.a. Fahrpläne, Soziodemographie und Erreichbarkeit) und eine schlüssige Nutzwertanalyse ermöglicht – von der ersten Vorplanung bis zur baulichen Umsetzung im LOOPED Verbund. Die Lösung wird auf Basis der WebGIS-Plattform GOAT entwickelt, die es ermöglicht, komplexe Indikatoren zu berechnen und in einer Multi-Stakeholder Umgebung zu visualisieren. Folgende Bausteine in GOAT wurden für die Nutzwertanalyse entwickelt:

  • Entwicklung eines dynamischen Workflow-Builders, der es ermöglicht, verschiedene Analyse- und Datenverarbeitungsschritte zu kombinieren und zu automatisieren
  • Erweiterung der Toolbox von GOAT um neue Analysetools wie Clustering (KMeans, Nearest Neighbors), Regressionsanalysen und die Berechnung eigener Formeln
  • Erweiterung der Dashboard-Funktionalität von GOAT, um die Visualisierungsbausteine zu bieten, die für die Nutzwertanalyse benötigt werden

 

geocademy – Weiterbildung, die Kommunen stärkt

In der geocademy finden kommunale Anwenderinnen und Anwender praxisorientierte Weiterbildungen rund um marktführende GIS-Technologien und Künstliche Intelligenz. Als gemeinsame Lernplattform von IP SYSCON, GI Geoinformatik, geoGLIS und terrestris bündelt die geocademy Schulungen, Praxisworkshops und Live-Online-Seminare.

Das Schulungsangebot – von den Grundlagen bis zur Expertenlösung

  • ArcGIS Pro – Professionelle GIS-Analysen und Kartenerstellung auf dem neuesten Stand
  • pit-Kommunal – Kommunale Fachdaten effizient verwalten und nutzen
  • XPlanung – Bauleitplanung standardkonform digitalisieren
  • BaSYS Netzinformation – Leitungsnetze sicher dokumentieren und managen
  • OpenSource GIS – Praxisnahe Basisschulungen
  • Geoserver-Schulungen – Webdienste erstellen und betreiben
  • E-Learnings – Planer Suite XQ Editieren, Koka XQ Kompensationsflächenkataster

KI-Kompetenzen erweitern mit Praxisworkshops für Kommunen

Speziell auf die Anforderungen kommunaler Verwaltungen zugeschnitten. In kleinen Gruppen erleben Sie Live-Demos, erwerben KI-Fertigkeiten und erhalten praktische Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag.

Schulungen für den Einstieg OpenSource GIS von geoGLIS

Einführung in das OpenSource GIS mit Fokus auf Visualisierung, Bearbeitung und Analyse von Geodaten sowie die Einbindung von Web-Diensten.

GeoServer Schulungen von terrestris: Web-Dienste erstellen und betreiben

Aufbau, Veröffentlichung und Betrieb von standardisierten Geodiensten. Von den Grundlagendiensten basierter Architekturen bis hin zu fortgeschrittenen Themen wird fundiertes Wissen rund um den Einsatz der Open-Source-Software GeoServer vermittelt. In praktischen Übungen werden Anzeige- und Download-Dienste wie WMS, WFS oder OGC-API-Standards erstellt, Geodaten visualisiert und Anwendungsszenarien umgesetzt.

Entdecken Sie das gesamte Schulungsangebot der geocademy (www.geocademy.de) und melden Sie sich an! Fragen zur geocademy richten Sie bitte an Astrid Kretschmer (info@geocademy.de).